Clock7 Disco Berlin


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Geschichte

Über mich

Ein Leben voller Musik!
Es begab sich zu einer Zeit, in der die Musik der 60'er zu langweilig wurde, die Popper-Szene der 80'er noch nicht erfunden und das Cover-Zeitalter der 90'er noch weit entfernt vor uns war. Es war das Jahr 1976.

Eine Zeit, in der sich die U-Musik (Unterhaltungs- musik) als bodenständig, dauerhaft und Frisur-unfreundlich darstellte. Jung an Jahren und mit einem äußerst starken Gefühl, etwas aus ihrem pubertierenden Leben machen zu müssen, trafen sich drei Kerls mit Top Ideen, mehr oder weniger guter Technik und starken Beziehungen zu internationalen und aktuellen Schallscheiben. So gründeten sie aus eben diesen Nöten eine fahrende Discothek mit einem traumhaften und wohldurchdachten Namen "CLOCK7".

Dieser Name bot sich regelrecht an, da in jener Zeit die sozialistischen Tanzveranstaltungen in der Regel um 19:00 Uhr begannen. Ja, wir hatten schon das Gefühl etwas anderes zu werden, als all die anderen One-Man-Discos. Der Tanzabend, die Mucke, wurde stets von zwei Moderatoren geleitet. Das garantierte einen hohen Unterhaltungswert und war bislang einmalig. Dazu unterhielten wir unser Publikum mit Parodien verschiedenster Bands, nachgebastelten Sesamstraßenpuppen und spontanen Gags. Die Beiden waren "Harry" und "Conny"!

So lernten wir rauchen, Kaffeelikör trinken und so gingen wir als Erwachsene und in Freundschaft auseinander. "CLOCK7" gelang es als Erste, Tanzabende in der Turnhalle unserer 12. Oberschule durchzuführen an denen alle Schüler kostenlos teilnehmen konnten. Als Vorbild diente uns ein DJ des westberliner Senders "SFB", Jürgen Jürgens, der mit seiner Radiohitparade "Hey Music" durchs westliche Schulleben tobte. Ein anderer Höhepunkt war der musikalische Aufbau des Vereinshauses „Laubenpieper“ in unserem Heimatort Buchholz. Eine Kultstätte für Jung und Alt. Unser verehrter Alt-DJ und Godfather of Disco... nennen wir ihn hier nur kurz Eddie, ließ uns dort ab und zu zum Tanz aufspielen.
Wir wechselten uns dann immer ab...

Der Dritte im Bunde hatte dieses gute technische Gefühl schon im Voraus zu wissen, was von der, in liebevoller Heimarbeit zusammengebastelter Tontechnik, als Erstes explodieren könnte. Dieses Gefühl war zu jener Zeit bei vielen abenteuerlichen Selbstbauten von äußerster Wichtigkeit. Das war unser "Sodty"! So begann es, so dauerte es, so erlangten wir örtliche Beliebtheit im Norden von Berlin.

Kurz vor der musikalischen Trennung der Discothek "CLOCK7" kam ein neues technisches Mitglied in das Unternehmen mit dem durchaus liebevoll gemeinten Kosenamen "Plumps". Er bestach mit seinen Leistungen hinsichtlich der wild um sich schlagenden Halbleitertechnik und dem sicheren Gefühl, welches der Gerätschaften wohl als Zweites explodiert.

Irgendwann war das Schulleben vorbei, das Projekt Lehre, Vater werden und Armeedienst stand an und war mit der Musik immer schwieriger unter einen Hut zu bringen. Harry stieg aus, "CLOCK7" lief weiter... Irgendwann stiegen "Sodty" und "Plumps" aus änlichen, unvermeidlichen Gründen aus. "Conny" führte und führt unseren kultigen Nahmen durch die 80'er, 90'er und 2000'er. "Harry" konnte und kann ebenfalls nicht ohne Mikrofon leben ...
(Geschrieben von Harald Koch Nov. 2000)

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